Vereinsgeschichte seit der
Gründung im Jahre 1881

Der Kampf der Emersackerer gegen das Feuer ist so alt, wie die Geschichte des Ortes. Während uns heute moderne Löschgeräte zur Verfügung stehen, mussten sich die Dorfbewohner früher mit den primitivsten Mitteln behelfen. Oft wurde Emersacker vom Feuer heimgesucht. Aus dem schlimmsten Erfahrungen des deutsch/französischen Krieges 1870/1871 resultiert wohl auch die Empfehlung der Köngl.-Bayerischen Regierung, überall Feuerlöschgruppen mit der Bezeichnung „Freiwillige Feuerwehr“ zu organisieren. Auch die Emersackerer schlossen sich dem Aufruf an.
Am 9. Oktober 1881 wurde eine Wehr unter Bürgermeister Josef Baumann gegründet. Es waren bei der Gründungsversammlung 29 Mitglieder anwesend, welche Ambros Loser zum Kommandanten ernannten. Bei der Ersten Wahl am 3. Februar 1884 wurde Alois Wirth zum Kommandanten und Lehrer Martin Berchtold zum Vorstand gewählt. Zum ersten Male wurde die gegründete Wehr am 28. März 1892 zum Brandplatz, Anwesen Johann Wirth gerufen, wo sich die junge Wehr besonders auszeichnete. Leider kam bei dem sich rasch ausbreitendem Feuer ein Mädchen, das schlafend im Bett lag, in den Flammen um.
Die Emersackerer Wehr wurde noch unzählige Male an Brandplätze gerufen, wo sie stets ihren Mann stellte. In einem Fest beging die Freiwillige Feuerwehr Emersacker am 7. Juni 1897 das 15 jährige Gründungsfest. Im Jahre 1907 wurde eine Fahne angeschafft, die in der Taubstummenanstalt Dillingen um den Preis von 180 Mark gefertigt wurde.
Am 20. Mai 1907 konnte dann das 25 jährige Gründungsfest, verbunden mit der Fahnenweihe begangen werden. Im Jahre 1910 wurde dann die Freiwillige Feuerwehr uniformiert. Große Lücken riss der 1. Weltkrieg in die Reihen der Wehr. 54 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Emersacker wurden zu den Fahnen gerufen, 14 kehrten nicht mehr in die Heimat zurück. Während des Krieges 1917 wurde die Wehr mit einer mechanischen Leiter ausgerüstet. Wieder wurden zahlreiche Brände in der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Emersacker aufgeführt.
Im Jahre 1930 wurde in dem Anwesen der von der Gemeinde erworbenen Mühle die Wehr untergebracht.
1932
wurde das 50 jährige Gründungsjubiläum trotz
der
traurigen Zeit- verhältnisse im kleinen Rahmen abgehalten.
Was Ausrüstung und Schlagkraft der Wehr betrifft, waren die
Emersackerer immer bestrebt auf dem neuesten Stand zu sein. Mit der
Anschaffung einer Motorspritze 1939 gehörte wohl Emersacker
mit zu
den ersten Landkreisgemeinden, die mit einer solchen Maschine
arbeiteten.
Bei den Fliegeran- griffen 1944 bis 1945 in München wurde die Wehr samt Motorspritze zum Löschen gerufen. Am 26. April 1945 mussten Bürgermeister und Kommandant Franz Xaver Mannes die Gemeinde schweren Herzens an die Amerikaner übergeben. So wurde die Freiwillige Feuerwehr auch einige Zeit von Übungsdienst befreit, musste aber bei Brandfällen jederzeit einsatzbereit sein. Im 2. Weltkrieg mussten 45 Mann in den Kriegsdienst ziehen, 11 Kameraden sind gefallen und zwei vermisst. 1946 gab Kommandant Mannes sein Amt freiwillig an Bürgermeister Gaul ab.
Das 75 jährige Gründungsfest der Wehr wurde am 15. Juli 1956 gefeiert. Im Jahre 1958 wurde von der Gemeinde eine neue Motorspritze vom Typ TS 8 angeschafft. Außerdem erhielt die Wehr zur schnelleren Alarmierung eine Sirene. Zu gesellschaftlichen Anlässen wurden von der Freiwilligen Feuerwehr auch Theaterabende veranstaltet.
Eine neue Fahne wurde 1964 angeschafft und mit einem großen Fest geweiht. Bis zum Jahre 1968 hatte die Freiwillige Feuerwehr Emersacker vier Gruppen, die erfolgreich das Leistungsabzeichen erwarben und an der Spitze des Landkreises standen. Auch ein Feuerwehrfahrzeug wurde 1968 der Wehr übergeben.

In der Jahren 1974 bekam die Wehr ein neues Löschfahrzeug und drei Jahre später das lang ersehnte Feuerwehr- gerätehaus neben der Schule und die Alarmierungüber Funk.
Einen Großbrand hatte die Wehr am 14. August 1980 zu verzeichnen, als das Anwesen von Josef Fetzer bei dem der Stall samt Stadel nieder brannte.
Im Juni 1981 feierte drei Tage lang die Emersackerer Wehr und mit ihr der ganze Ort und viele Gastvereine das Hundertjährige Gründungsfest.
Am
15. Mai 1985 wurde durch heftige Gewitterregen unser Ort teilweise
unter Wasser
gesetzt und durch den drohenden Bruch des Eisweihers von einem
Hochwasser bedroht. Nur durch den Einsatz mehrer Wehren konnte
schlimmeres verhindert werden.

Ein Blitzschlag am 26.04.1986 löste beim Anwesen Zill einen Großbrand aus, wo- durch die Scheune samt Stallung ein Raub der Flammen wurde. Nur durch den Einsatz mehrer Wehren konnte ein übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden.

1990 wurde ein Mannschaftstransporter von der Wehr in Eigenleistung und mühevoller Arbeit zum Feuerwehrfahr- zeug umgebaut, der bis zum Jahre 2010 als Einsatzfahrzeug diente

Im Juli 1991 konnte die Wehr auf stolze 110 Jahre Vereinsgeschichte zurück- blicken, das mit einem Gründungsfest im kleineren Kreise gebührend gefeiert wurde. Durch immer höhere Anforderungen an die Wehr wurde im Jahre 1995 das neue Feuerwehrfahr- zeug LF 8/6, ausgerüstet mit Atemschutzgeräte und modernster Technik feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Durch einen Vorstandswechsel 1996 wurde der damalige Kommandant Josef Kuchenbaur sen. zum 1. Vorstand des Feuerwehrvereins und Heinz Seemiller zum Kommandant gewählt.
An Pfingsten 1999 wurde unsere Wehr für 2 Tage nach Augsburg gerufen, um durch vorangegangene starke Regenfälle und dadurch entstandene Hochwasser, das Keller und Tiefgaragen überflutete, leer zupumpen.
Durch unzählige Stunden und den unermüdlichen Einsatz von freiwilligen Helfern konnte das neue Feuerwehrgerätehaus, ausgestattet mit 3 Fahrzeugstellplätzen, Schulungsraum und Schlauchturm, das durch den Umbau der
alten Brauerei entstand, am 16.04.2000 feierlich eingeweiht werden.
Im Jahre 2005 schied aus Altersgründen der damalige Kommandant
Heinz Seemiller als Führungsmitglied aus. Als Nachfolger wurde
von
der Aktiven Mannschaft der jetzige Kommandant Rainer Kuchenbaur
gewählt.
In vielen Inspektionen und Leistungs- tests wurde die Emersackerer Feuerwehr auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis war stets gut und die Feuerwehr ist mit dem derzeitigen Ausrüstungsstand bestens für die Zukunft gerüstet.
Vorstände und Kommandanten seit der Gründung im Jahre 1881
Vorstände
1884 bis 1890 Martin Berchtold
1890 bis 1894 Ludwig Link
1894 bis 1896 Georg Freiesleben
1896 bis 1907 Sebastian Graber
1907 bis 1913 Gregor Käsmayr
1913 bis 1934 Leonhard Weldishofer
1934 bis 1937 Thomas Egger
1946 bis 1958 Josef Käsmayer
1958 bis 1977 Leonhard Gerblinger
1977 bis 1982 Siegfried Knöpfle
1982 bis 1987 Anton Fischer
1987 bis 1996 Richard Hosp
1996 bis 2011 Josef Kuchenbaur sen.
ab 2011 Werner Kraus
Kommandanten
1881 bis 1884 Ambros Jaser
1884 bis 1898 Alois Wirth
1898 bis 1913 Gregor Käsmayer
1913 bis 1937 Johann Käsmayer
1937 bis 1946 Xaver Mannes
1946 bis 1958 Josef Gumpp
1958 bis 1977 Anton Fischer
1977 bis 1996 Josef Kuchenbaur sen.
1996 bis 2005 Heinz Seemiller
seit 2005 Rainer Kuchenbaur

Der Kampf der Emersackerer gegen das Feuer ist so alt, wie die Geschichte des Ortes. Während uns heute moderne Löschgeräte zur Verfügung stehen, mussten sich die Dorfbewohner früher mit den primitivsten Mitteln behelfen. Oft wurde Emersacker vom Feuer heimgesucht. Aus dem schlimmsten Erfahrungen des deutsch/französischen Krieges 1870/1871 resultiert wohl auch die Empfehlung der Köngl.-Bayerischen Regierung, überall Feuerlöschgruppen mit der Bezeichnung „Freiwillige Feuerwehr“ zu organisieren. Auch die Emersackerer schlossen sich dem Aufruf an.
Am 9. Oktober 1881 wurde eine Wehr unter Bürgermeister Josef Baumann gegründet. Es waren bei der Gründungsversammlung 29 Mitglieder anwesend, welche Ambros Loser zum Kommandanten ernannten. Bei der Ersten Wahl am 3. Februar 1884 wurde Alois Wirth zum Kommandanten und Lehrer Martin Berchtold zum Vorstand gewählt. Zum ersten Male wurde die gegründete Wehr am 28. März 1892 zum Brandplatz, Anwesen Johann Wirth gerufen, wo sich die junge Wehr besonders auszeichnete. Leider kam bei dem sich rasch ausbreitendem Feuer ein Mädchen, das schlafend im Bett lag, in den Flammen um.
Die Emersackerer Wehr wurde noch unzählige Male an Brandplätze gerufen, wo sie stets ihren Mann stellte. In einem Fest beging die Freiwillige Feuerwehr Emersacker am 7. Juni 1897 das 15 jährige Gründungsfest. Im Jahre 1907 wurde eine Fahne angeschafft, die in der Taubstummenanstalt Dillingen um den Preis von 180 Mark gefertigt wurde.
Am 20. Mai 1907 konnte dann das 25 jährige Gründungsfest, verbunden mit der Fahnenweihe begangen werden. Im Jahre 1910 wurde dann die Freiwillige Feuerwehr uniformiert. Große Lücken riss der 1. Weltkrieg in die Reihen der Wehr. 54 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Emersacker wurden zu den Fahnen gerufen, 14 kehrten nicht mehr in die Heimat zurück. Während des Krieges 1917 wurde die Wehr mit einer mechanischen Leiter ausgerüstet. Wieder wurden zahlreiche Brände in der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Emersacker aufgeführt.
Im Jahre 1930 wurde in dem Anwesen der von der Gemeinde erworbenen Mühle die Wehr untergebracht.
1932
wurde das 50 jährige Gründungsjubiläum trotz
der
traurigen Zeit- verhältnisse im kleinen Rahmen abgehalten.
Was Ausrüstung und Schlagkraft der Wehr betrifft, waren die
Emersackerer immer bestrebt auf dem neuesten Stand zu sein. Mit der
Anschaffung einer Motorspritze 1939 gehörte wohl Emersacker
mit zu
den ersten Landkreisgemeinden, die mit einer solchen Maschine
arbeiteten. Bei den Fliegeran- griffen 1944 bis 1945 in München wurde die Wehr samt Motorspritze zum Löschen gerufen. Am 26. April 1945 mussten Bürgermeister und Kommandant Franz Xaver Mannes die Gemeinde schweren Herzens an die Amerikaner übergeben. So wurde die Freiwillige Feuerwehr auch einige Zeit von Übungsdienst befreit, musste aber bei Brandfällen jederzeit einsatzbereit sein. Im 2. Weltkrieg mussten 45 Mann in den Kriegsdienst ziehen, 11 Kameraden sind gefallen und zwei vermisst. 1946 gab Kommandant Mannes sein Amt freiwillig an Bürgermeister Gaul ab.
Das 75 jährige Gründungsfest der Wehr wurde am 15. Juli 1956 gefeiert. Im Jahre 1958 wurde von der Gemeinde eine neue Motorspritze vom Typ TS 8 angeschafft. Außerdem erhielt die Wehr zur schnelleren Alarmierung eine Sirene. Zu gesellschaftlichen Anlässen wurden von der Freiwilligen Feuerwehr auch Theaterabende veranstaltet.
Eine neue Fahne wurde 1964 angeschafft und mit einem großen Fest geweiht. Bis zum Jahre 1968 hatte die Freiwillige Feuerwehr Emersacker vier Gruppen, die erfolgreich das Leistungsabzeichen erwarben und an der Spitze des Landkreises standen. Auch ein Feuerwehrfahrzeug wurde 1968 der Wehr übergeben.

In der Jahren 1974 bekam die Wehr ein neues Löschfahrzeug und drei Jahre später das lang ersehnte Feuerwehr- gerätehaus neben der Schule und die Alarmierungüber Funk.
Einen Großbrand hatte die Wehr am 14. August 1980 zu verzeichnen, als das Anwesen von Josef Fetzer bei dem der Stall samt Stadel nieder brannte.
Im Juni 1981 feierte drei Tage lang die Emersackerer Wehr und mit ihr der ganze Ort und viele Gastvereine das Hundertjährige Gründungsfest.
Am
15. Mai 1985 wurde durch heftige Gewitterregen unser Ort teilweise
unter Wasser
gesetzt und durch den drohenden Bruch des Eisweihers von einem
Hochwasser bedroht. Nur durch den Einsatz mehrer Wehren konnte
schlimmeres verhindert werden.

Ein Blitzschlag am 26.04.1986 löste beim Anwesen Zill einen Großbrand aus, wo- durch die Scheune samt Stallung ein Raub der Flammen wurde. Nur durch den Einsatz mehrer Wehren konnte ein übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden.

1990 wurde ein Mannschaftstransporter von der Wehr in Eigenleistung und mühevoller Arbeit zum Feuerwehrfahr- zeug umgebaut, der bis zum Jahre 2010 als Einsatzfahrzeug diente

Im Juli 1991 konnte die Wehr auf stolze 110 Jahre Vereinsgeschichte zurück- blicken, das mit einem Gründungsfest im kleineren Kreise gebührend gefeiert wurde. Durch immer höhere Anforderungen an die Wehr wurde im Jahre 1995 das neue Feuerwehrfahr- zeug LF 8/6, ausgerüstet mit Atemschutzgeräte und modernster Technik feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Durch einen Vorstandswechsel 1996 wurde der damalige Kommandant Josef Kuchenbaur sen. zum 1. Vorstand des Feuerwehrvereins und Heinz Seemiller zum Kommandant gewählt.
An Pfingsten 1999 wurde unsere Wehr für 2 Tage nach Augsburg gerufen, um durch vorangegangene starke Regenfälle und dadurch entstandene Hochwasser, das Keller und Tiefgaragen überflutete, leer zupumpen.
Durch unzählige Stunden und den unermüdlichen Einsatz von freiwilligen Helfern konnte das neue Feuerwehrgerätehaus, ausgestattet mit 3 Fahrzeugstellplätzen, Schulungsraum und Schlauchturm, das durch den Umbau der
alten Brauerei entstand, am 16.04.2000 feierlich eingeweiht werden.
Im Jahre 2005 schied aus Altersgründen der damalige Kommandant
Heinz Seemiller als Führungsmitglied aus. Als Nachfolger wurde
von
der Aktiven Mannschaft der jetzige Kommandant Rainer Kuchenbaur
gewählt.
In vielen Inspektionen und Leistungs- tests wurde die Emersackerer Feuerwehr auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis war stets gut und die Feuerwehr ist mit dem derzeitigen Ausrüstungsstand bestens für die Zukunft gerüstet.
Vorstände und Kommandanten seit der Gründung im Jahre 1881
Vorstände
1884 bis 1890 Martin Berchtold
1890 bis 1894 Ludwig Link
1894 bis 1896 Georg Freiesleben
1896 bis 1907 Sebastian Graber
1907 bis 1913 Gregor Käsmayr
1913 bis 1934 Leonhard Weldishofer
1934 bis 1937 Thomas Egger
1946 bis 1958 Josef Käsmayer
1958 bis 1977 Leonhard Gerblinger
1977 bis 1982 Siegfried Knöpfle
1982 bis 1987 Anton Fischer
1987 bis 1996 Richard Hosp
1996 bis 2011 Josef Kuchenbaur sen.
ab 2011 Werner Kraus
Kommandanten
1881 bis 1884 Ambros Jaser
1884 bis 1898 Alois Wirth
1898 bis 1913 Gregor Käsmayer
1913 bis 1937 Johann Käsmayer
1937 bis 1946 Xaver Mannes
1946 bis 1958 Josef Gumpp
1958 bis 1977 Anton Fischer
1977 bis 1996 Josef Kuchenbaur sen.
1996 bis 2005 Heinz Seemiller
seit 2005 Rainer Kuchenbaur










